Wir freuen uns Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden unserer neuen Seite. Aktuelles aus dem Gemeinderat und weitere Informationen zur nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung finden Sie hier.

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Die Unabhängige Liste ist eine nicht mitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung, die seit 1989 in Östringen bei den Kommunalwahlen antritt und seither ununterbrochen im Gemeinderat vertreten ist. Zur Zeit stellt die Unabhängige Liste im Gemeinderat fünf Stadträte und hat damit Fraktionsstatus. Im Ortschaftsrat Tiefenbach ist die Unabhängige Liste mit zwei Ortschaftsräten vertreten.

In der Unabhängigen Liste haben sich Bürgerinnen und Bürger zusammengefunden, denen das Wohl ihrer Stadt am Herzen liegt und die bereit sind, aktiv an der kommunalen Selbstverwaltung mitzuwirken. Die Mandatsträger und Kandidaten der Unabhängigen Liste und viele ihrer Unterstützer und Freunde arbeiten seit Jahren in verschiedenen Vereinen, Initiativen und Arbeitskreisen mit. Die Unabhängige Liste ermöglicht diesen politisch interessierten Bürgerinnen und Bürger ein kommunalpolitisches Engagement und den Einzug in den Gemeinderat und in die Ortschaftsräte ohne parteipolitische Bindung.

Die Mandatsträger der Unabhängigen Liste verstehen sich als Ansprechpartner für alle Bürger. Sie müssen sich bei ihrer Tätigkeit im Gemeinde- und Ortschaftsrat nicht nach bundes- oder landespolitischen Vorgaben richten. Es gibt für die Mandatsträger keinen Fraktionszwang. Jeder Mandatsträger ist nur seinem Gewissen verpflichtet.

 

Und vor allem gilt:  Wir sind für Östringen da!

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Freitag 05.10.2018

50 Jahre Städtepartnerschaft Östringen – Abergavenny

Mitte September verbrachte eine städtische Abordnung, darunter 3 Gemeinderäte der ‚Unabhängigen Liste‘ (Klemens, Kay und Brigitte), ein großartiges Wochenende in unserer walisischen Partnerstadt. Anlässlich des 50 jährigen Bestehens der Beziehungen waren wir von der Bürgermeisterin, Mrs. Teslin Davies, zum alljährlich stattfindenden ‚Abergavenny food festival‘ eingeladen.

Weit über 30.000 Besucher verwandelten Abergavennys Straßen und Plätze bei diesem überregional bekannten Ereignis bereits zum 20ten Mal in eine riesige Fressmeile. Farmer und Nahrungsmittelproduzenten der näheren und weiteren Umgebung nutzten die Gelegenheit, ihre Erzeugnisse aus zumeist kontrolliert biologischem Anbau oder aus heimischer Viehwirtschaft lecker zubereitet anzubieten. Neben Lamm- und Ziegenfleischburger, Fischgerichten und vegetarischen Speisen gab es allerlei selbstgemachte Brownies, typisch walisisches Gebäck aber auch flüssige Köstlichkeiten. Neben heimischen Biersorten aus kleineren Brauereibetrieben wurde vor allem der in vielfältigen und kreativen Geschmacksrichtungen angepriesene Gin Tonic verkostet. Diverse Kochvorführungen und Podiumsdiskussionen zur nachhaltigen Herstellung und Verarbeitung tierischer und pflanzlicher Nahrungsmittel ergänzten das Programm.

Die Festatmosphäre wurde auf mehreren Bühnen durch musikalische Beiträge bereichert. Unsere Delegation hatte dank des Einsatzes der Bigband der Östringer Musikschule unter ihrem Leiter Marco Vincenzi ein ganz besonderes musikalisches Geschenk mit im Gepäck. Mit einem Feuerwerk aus Rock, Pop und Swing begeisterte unsere Bigband – unterstützt durch einige Studenten der PH Karlsruhe – das walisische Publikum. An zwei Tagen zogen Melodien aus den James Bond Filmen, südamerikanische Rhythmen (Conga) und Deutschrock (Kribbeln im Bauch) alle Zuhörer in ihren Bann. Starke Sängerinnen, professionelle Instrumentalsolos und ganz viel Spielfreude bereicherten den Bigbandsound vor einer traumhaften Kulisse im kräftig grün leuchtenden Burggarten des ‚Abergavenny Castle‘.

(Foto der Bigband)

An die 50 Besucher aus Östringen und Umgebung privat unterzubringen verlangte vom walisischen Organisationsteam rund um Chris und Sheila Woodhouse höchsten Einsatz. Sie fanden zahlreiche zu einem Großteil bereits langjährige Unterstützer des Partnerschaftsgedankens und wir Gäste fanden überaus herzliche und unkomplizierte Gastgeber vor. So konnten wir alte Freundschaften vertiefen oder auch neue Kontakte knüpfen. Ganz intensiv erlebten wir alle, wie unersetzlich und wertvoll der Austausch unserer Völker auf dieser ganz persönlichen Ebene doch ist. Völkerverständigung passiert eben nicht automatisch, nur weil europäische Politik versucht wirtschaftliche oder gesellschaftliche Gemeinsamkeiten zu erzeugen. Es bedarf dieser persönlichen Begegnung, um gegenseitiges Verständnis zu entwickeln, um Unterschiede zu erleben und akzeptieren zu lernen und um sich dadurch einander Wertschätzung entgegenbringen zu können! Echte und nachhaltige Gemeinschaft erwächst in Europa nur aus den Erfahrungen, die man im Umgang miteinander, im Austausch auch der divergierenden Meinungen und Ansichten und im Kennenlernen des Alltages der Menschen macht. Diese partnerschaftlichen Begegnungen helfen, Prozesse und Denkweisen der europäischen Nachbarn nachzuvollziehen und werden letztendlich zu Stützen europäischen Gedankenguts. Die Gründung von Städtepartnerschaften nach dem 2. Weltkrieg hatte zum Ziel, Völkerverständigung und dauerhaften Frieden zu erlangen und zu festigen. Bisher ist dies gelungen, doch in Zeiten erstarkender populistischer Bewegungen und nationaler Alleingänge sind gelebte partnerschaftliche Beziehungen kein alter Hut, sie bleiben vielmehr notwendig und müssen veränderte Sichtweisen berücksichtigen lernen. Nur durch gegenseitigen Respekt können wir unser europäisches Haus und seine Bewohner zusammenhalten!

Malerisch eingebettet in eine sattgrüne Landschaft liegt Abergavenny umringt von 7 Hügeln am Rande des walisischen Brecon-Beacons-Nationalparks. Auch Burgen, Seen und Wälder bieten dem Touristen Kultur und Natur in einem entspannten Umfeld. So kam die Industrialisierung im Osten Großbritanniens eher spät in Schwung. Zeugnis hierfür ist das im Südwesten von Wales gelegene Kohlebergwerk Big Pit, heute ein beeindruckendes Museum, bei dessen Besuch wir die harten Arbeits- und Lebensbedingungen der „Miner“, der Minenarbeiter und ihrer Familien im 19. und 20. Jahrhundert, hautnah nachempfinden konnten. Die untertage gewonnene Kohle wurde anschließend auf Lastkähnen nach Cardiff transportiert, von wo aus sie weltweit verschifft wurde. Nach dem Niedergang der Kohleindustrie Ende des letzten Jahrhunderts musste sich Cardiff, die Hauptstadt von Wales, in einem lange andauernden Prozess komplett umorientieren. In einem Millenniumprojekt entstand die Cardiff Bay, welche das brachliegende Hafengelände völlig neu strukturierte und wirtschaftlichen Aufschwung bringen soll. Imposante hochmoderne Gebäude wie das Millenniumcenter, das Gebäude der Hafenverwaltung oder das Nationalparlament und zahlreiche Restaurants und Shops laden seither zum Verweilen ein (Foto Cardiff Bay). Bei einem Rundgang durch die Cardiff Bay konnten wir uns davon ein Bild machen und das touristisch attraktive Ensemble bewundern.

Doch nicht nur der Besuch des Abergavenny Food Festival und der kulturellen oder landschaftlichen Besonderheiten stand auf unserem Programm. Die Abende gestalteten unsere Gastgeber mit musikalischen Einlagen aus Popmusik, aus Country- und Folksongs und Auftritten u. a. eines Jugendchores der Abergavenny Amateur Operatic & Dramatic Society. Gesanglich beeindruckend und schauspielerisch untermalt boten die Jugendlichen Stücke aus Musicals dar und begeisterten damit ihr Publikum. Der letzte Abend stand ganz unter dem Motto ‚50 Jahre Städtepartnerschaft‘. Im Kings Arms Hotel wurden die obligatorischen aber durchaus herzlichen Reden gehalten, Geschenke ausgetauscht und natürlich gut gegessen. Man spürte, dass sich hier nicht nur europäische Partner sondern vielmehr Freunde begegneten. Einige ältere Gäste waren sogar gekommen um die zum Teil bereits seit Jahrzehnten bestehenden Freundschaften zwischen ihren und unseren Familien zu würdigen. Einmal mehr setzte die Bigband der Musikschule einen musikalischen Höhepunkt und Abschluss des denkwürdigen Abends.

(Foto der ULis mit Partnern beim „Social Evening“)

Social Evening, Foto Klemens, Kay und Brigitte mit Ehepartnern

Solch städtepartnerschaftliche Besuche sind eine willkommene Abwechslung, sie ergänzen und intensivieren die kommunalpolitische Arbeit. Wir hoffen, dass durch geknüpfte Kontakte auch Beziehungen zwischen Schulen und Vereinen neu belebt werden können, denn nur die persönliche Begegnung mit unseren europäischen Nachbarn und Freunden schafft die Art Beziehung, die hilft, Europa auch in Zukunft zu einen und zusammenzuhalten. (B. Baumgartner)

Sonntag 03.06.2018

Mit den ULis unterwegs: Frühlingswanderung in Eichelberg

Wo der Katzbach seinen Ursprung hat, wo Wanderer über die sonnenbeschienenen Südhänge des Kapellenbergs – jetzt Wigoldesberg - schlendern, wo der Betrachter in der Ferne seinen Blick zugleich auf die Löwensteiner Berge, das Gebiet Heuchelberg-Stromberg und den Schwarzwald werfen kann, da liegt Eichelberg, der kleinste Ortsteil Östringens und zugleich ein touristisch-beschauliches Kleinod.

Wer nach Eichelberg zieht tut dies ganz bewusst, weil er das Stadtleben nicht misst und weil er naturverbunden ist oder seine Kinder im Bewusstsein für Natur und Umwelt aufwachsen lassen will. So tat dies denn auch vor bereits 36 Jahren unsere ULi-Mitstreiterin Marianne und vor 19 Jahren Ursula mit ihrer Familie. Ursula, von Hause aus Biologin, führte uns denn auch kenntnisreich und mit viel Liebe zur Natur durch die Eichelberger Flur. Sie kennt die Namen der Blumen am Wegesrand und zeigte uns auf unserer Wanderung am Wigoldesberg einen  Trockenrasen, auf dem verschiedene Orchideenarten noch ideale Bedingungen zum Wachsen finden. An den warmen Hängen gedeihen auch ‚Elsbeeren‘ (Sorbus torminalis), eine bei uns eher seltene Baumart. Man findet wilde Hecken, die als Rückzugsgebiete für heimische Insekten und Wildbienen mittlerweile unentbehrlich geworden sind und zudem Vögeln Nahrung und Brutplätze bieten. Gleichzeitig beansprucht jedoch der Weinbau weitere Flächen, denn an den sonnenbeschienenen Hängen Tiefenbachs und Eichelbergs (s. Foto) wächst manch edler Tropfen. Die fortschreitende Ausweitung des Weinanbaugebiets muss aber immer auch angemessen den Erhalt unserer heimischen Flora und Fauna berücksichtigen. Auch Landwirtschaftsminister Hauk betonte bei seinem Besuch in Östringen zur Eröffnung des Geopfads (13.04.2018) die vielfältigen Vorzüge des Kraichgaus. Er verwies dabei auf die „Artenvielfalt der einheimischen Waldstrukturen, auf die ertragreichen Böden und auf die hervorragenden Weine der Region“ (BNN, 16.04.2018).

Die Bestellung der Weinberge und die Weinlese werden immer mehr automatisiert und erfolgen - da wo es möglich ist - auch maschinell. Unsere betonierten Feldwege sind jedoch nicht für schweres Gerät, LKWs oder große Erntemaschinen ausgelegt, sondern lediglich für den Winzer bzw. Feldbesitzer, der mit Hako, Agria oder Holder, sowie Auto mit Anhänger oder Traktor hier entlangfährt. Bei zu großer Belastung bricht der Beton in großen Platten weg, die Wege werden zerstört. Auf diesen desolaten Zustand mancher Feldwege wurden wir aufmerksam gemacht und es stellt sich die berechtigte Frage, ob hier nicht die Verursacher der Beschädigungen bei der Ausbesserung oder Neugestaltung mit in die Verantwortung genommen werden können.

Hoch über Eichelberg gelegen lädt eine Aussichtsterrasse in der Nähe der St. Michaelskapelle zur Rast. Bei einem Rundumblick von den Löwensteiner Bergen über den Schwarzwald bis zum Pfälzer Wald durften wir dank der Vorbereitungen von Marianne und Ursula unseren Durst und Hunger stillen. Ein gereifter Eichelberger Spätburgunder machte den Genuss perfekt.

Gestärkt durch unsere direkt am Geopfad gelegene Pause wanderten wir weiter und kamen zuletzt an eine Besonderheit in Süddeutschland, den Bannwald Greifenberg. Dieser Wald ist seit 1969 sich selbst überlassen. An seinem Südhang wächst eine der seltensten Baumarten Deutschlands, der Speierling (Sorbus domestica L.). Bannwälder dienen der wissenschaftlichen Erforschung natürlicher Abläufe in Wäldern. Durch ihren Reichtum an Struktur und abgestorbenem Holz sind Bannwälder Rückzugsgebiete für viele bedrohte Tier-, Pflanzen- und Pilzarten (Quelle: Wikipedia). Ursula hatte extra ihre pädagogisch vorbildlich aufbereitete Hirschkäfersammlung dabei und erläuterte uns hiermit deren Lebensweise (s. auch Foto).

Unsere Wanderung in und um Eichelberg war ein Genuss. Die Erklärungen zu Geschichte, Kultur und Natur des Kraichgaus sowie der Brückenschlag zu Themen, die unsere Arbeit im Gemeinderat unmittelbar betreffen, waren äußerst gelungen. Wir bedanken uns bei Ursula und Marianne für einen sehr schönen Wandertag! (Baumgartner / Gremminger

Weinanbau am Wigoldesberg. Im Vordergrund Rodungs- bzw. Aufschüttungsfläche und schützenswerte Hecken und Büsche

Beim Bannwald Greifenberg

 

Auf der Aussichtsterrasse über Eichelberg

 

Sonntag 22.04.2018

Mit den ULis unterwegs: Frühlingswanderung,

Natur und Landschaft rund um Eichelberg sind im Frühling noch schöner und intensiver erlebbar als im Winter, weshalb wir kurzerhand aus unserer traditionellen Winterwanderung auf Östringer Gemarkung eine Frühlingswanderung machten. Und es hat sich gelohnt. Bei strahlendem Sonnenschein und warmem Wetter zeigte sich uns der Stadtteil Eichelberg mit seinen landschaftlichen Reizen von der schönsten Seite. Es gab vieles zu entdecken und zu erzählen, unsere beiden ULi-Mitglieder aus Eichelberg, Marianne und Ursula, waren für die Ortsführung bestens vorbereitet und voller Tatendrang.

Beim Gang durch den kleinsten Stadtteil Östringens wurden sowohl geschichtliche Fakten als auch kulturelle Besonderheiten präsentiert. So erzählte uns Ursula, dass der historische Zieh- und Radbrunnen (s. Gruppenfoto) 45 m tief sei, da erst in dieser Tiefe früher genügend Wasser hochbefördert werden konnte. In der Dorfmitte gegenüber vom Ziehbrunnen überraschten uns „Giggler“, Hähne aus Kupfer, die ähnlich wie die Wicker Wacker Enten auf dem Östringer Kirchberg, hier den Platz bevölkern. Sie sollen sinnbildlich dafür stehen, dass die Hähne von Eichelberg durch die frühe Morgensonne angeblich vor denen umliegender Ortschaften krähen.

Die katholische Kirche St. Jakobus ist ein kleines Schmuckstück im spätgotischen Stil. Es finden sowohl katholische als auch einmal im Monat evangelische Gottesdienste statt. Mit einem schönen Vorplatz versehen und aufgrund ihrer heimelig anmutenden Größe, bietet sie auch für Hochzeiten ein angenehmes Ambiente.

Bis 2017 wurde in der „Alten Kelter“ Traubenmost gekeltert, gegärt und gelagert. Das ortsprägende Gebäude wurde 1556 von den Stiftsherren des Stifts Odenheim gebaut, was die Wichtigkeit des Weinanbaus seit vielen Jahrhunderten belegt. Neben 4 hölzernen Traubenpressen, die durch vier bis acht Mann zu bedienen waren, wurde 1978 von der Winzergenossenschaft Eichelberg/Hilsbach eine pneumatische Traubenpresse angeschafft. Leider ist sie wegen erhöhter Reparaturbedürftigkeit seit letztem Jahr nicht mehr in Betrieb.

Wichtige Themen der ULi-Wanderungen sind natürlich auch kommunale Angelegenheiten. So hat man hierbei Gelegenheit, Projekte und Anliegen der Bürger vor Ort zu erkunden. Zu diesem Zweck organisierten Ursula und Marianne eine Begehung des alten Schulhauses, welches für die Proben des örtlichen Musikvereins, für Musikschulunterricht und für weitere Aktivitäten täglich genutzt wird. Ein wichtiges Gemeinschaftsgebäude für Eichelberg also, das durch Feuchtigkeit in den Kellerwänden und durch altersbedingte Reparaturanfälligkeit jedoch stark in Mitleidenschaft gezogen ist. Von dem dringend notwendigen Sanierungsbedarf konnte sich jeder Anwesende ein Bild machen.

Kürzlich im Gemeinderat positiv beschieden wurde die Planung für den Neubau eines Unterstands für Oldtimerfahrzeuge. Die Wanderung führte uns auch an besagtem Baugelände im Gewerbegebiet vorbei und dort erfuhren wir, dass die Anwohner sehr froh darüber sind, dass das Gelände vom Besitzer nachhaltig von Altlasten befreit wird und nicht mehr einer großen innerörtlichen Müllhalde gleicht. Der Unternehmer arbeitet sowohl mit dem Automuseum Sinsheim zusammen als auch mit der Filmindustrie. So konnte berichtet werden, dass seine Oldtimer auch für diverse Filme gebucht werden.

Dass der Breitbandausbau im ländlichen Raum immens wichtig ist, belegten die Berichte der Eichelberger Mitwanderer. Bedingt durch die schlechte geografische Situation bezüglich der Funktürme wohne man sozusagen in einem ‚Funkloch‘. Eichelberg besitzt ein recht großes Neubaugebiet, welches ebenso wie andere Quartiere Östringens breitbandtechnisch unterversorgt ist. Deshalb werden hier die Bemühungen von Bürgermeister, Stadtverwaltung und Gemeinderat sehr begrüßt, bis zum Jahresende 2018 einen adäquaten FTTC-Ausbau hinzubekommen.

Unsere Wanderung führte uns aber nicht nur vorbei an historischen, kulturellen oder kommunalpolitisch interessanten Besonderheiten. Natürlich ging es alsbald weiter auf hügeligen, waldigen und grasbewachsenen Wegen durch Wald und Flur. Hiervon werde ich in der nächsten Ausgabe berichten. (B. Baumgartner)

 

Montag 26.02.2018

Stellungnahme der Unabhängigen Liste zum Haushaltsplan und den Wirtschaftsplänen der Eigenbetriebe Abwasser und Wasser mit dem Betriebszweig Nahwärme der Stadt Östringen für das Jahr 2018

die vom Gemeinderat erstellte mittelfristige Finanzplanung war seit 2016 von hohen jährlichen Verlusten ausgegangen, die allerdings so nicht eingetroffen sind. Auch für den kommenden Haushalt sind Verluste von knapp 1 Mio € geplant, die so ebenfalls nicht eintreffen sollten. Unsere Einkünfte aus der Gewerbesteuer –vor allem auch aus dem Industriepark- , aus der Einkommensteuer und den Schlüsselzuweisungen des Landes lassen uns dank der guten Konjunktur unsere Investitionen, die immer größer zu werden scheinen, realisieren.

Die Finanzsituation in Östringen bleibt also angespannt, der Schuldenstand bleibt auf hohem Niveau und sollten wir unsere Kreditermächtigung in Anspruch nehmen müssen, würden erstmals seit vielen Jahren die Schulden wieder steigen. Ansteigen würden sie auch, falls wir alle geplanten Investitionen gleichzeitig angehen würden.

Unsere Investitionen in neue Kindergärten in Östringen und Odenheim und die Betreuung von Kleinkindern und die immer stärker werdenden Bedürfnisse nach sozialer Betreuung unserer Schüler und Jugendlichen, zusammen mit den zahlreichen Sanierungen städtischer Gebäude, wie der Sport- und Kulturhallen, des Rathauses in Östringen oder der alten Schule in Eichelberg, haben bzw. blähen die Ausgabenseite auf, ohne dass uns dabei Gestaltungsspielraum z.B. für die Stadtentwicklung bliebe. Unser Investitionsniveau liegt, wie schon im vergangenen Jahr, deutlich über dem, was wir eigentlich leisten können.

Trotzdem, Herr Bürgermeister, erkennen wir von der Unabhängigen Liste die Notwendigkeit der angestrebten Investitionen und stimmen dem vorgelegten Haushaltplan und den Wirtschaftsplänen mit dem Betriebszweig Nahwärme zu.

Wie oben schon angedeutet, entsteht bei mir jedoch der Eindruck, dass die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten des Gemeinderates immer geringer werden. Zum einen, weil gesellschaftliche Faktoren wie die umfassende Betreuung unserer Kinder vom Kleinkindalter bis zum Verlassen der Schule unsere Personal- und Sozialausgaben immer weiter in die Höhe treiben und weil auf der anderen Seite bauliche Notwendigkeiten wie die Sanierungen der Hallen im Stadtgebiet sowie die Ertüchtigung öffentlicher Gebäude bzw. der Ausbau vorhandener Einrichtungen zwingend geboten sind, wie wir es gerade im Schulbereich verbunden mit der Stadtbibliothek und einem Mensabistro erfahren. Der Breitbandausbau, die Fortführung des Nahwärmekonzeptes und die Realisierung weiterer Kreisel im Stadtgebiet verlängern diese Liste noch.

Durch die erwähnten gesellschaftlichen Veränderungen und die daraus resultierenden hohen Investitionen werden wir immer weiter vorangetrieben, so dass uns fast kein Raum mehr bleibt für ein weiteres Großprojekt, nämlich die Stadtentwicklung. Hier kommen wir den großen Veränderungen, die uns in eine lebenswerte Zukunft in unseren Ortskernen führen sollen, kaum einen Schritt näher. Und um uns herum beobachten wir sorgenvoll, wie die Tier- und Pflanzenwelt immer weiter zurückgedrängt wird und der Lärm und der Dreck durch den Automobil- und Schwerlastverkehr immer weiter zunimmt und im ganzen Land durch Lärmaktionspläne und Stickoxidmessungen hohe Kosten verursacht. Kann hier eine Umgehungstrasse, die weitere massive Umweltzerstörungen mit sich bringt, die alleinige heilbringende Lösung sein?

Hier würde ich mir wünschen, dass uns die Automobilindustrie antreibt, antreibt dazu, schadstofffreie Fahrzeuge zu kaufen, dass sie uns mit einer Auswahl von bezahlbaren, schadstofffreien Antrieben etwas beruhigter in eine lärmfreie und abgasarme Zukunft blicken lässt. Aber sie tut es bisher leider nicht.

Wir werden weiterhin Gewerbeflächen benötigen ebenso wie Baugrund. Straßenprojekte habe ich bereits angesprochen. Sollte diese Art der Versiegelung immer weiter fortschreiten, dann sollten wir uns überlegen,

ob Programme zur Schaffung von neuem Wohnraum d.h. zur Sanierung bestehender Gebäude in den Ortskernen eine zukunftsweisende Option wären. Eine Entwicklung, die sich immer weiter von den Ortskernen entfernt, wird zwangsläufig darin enden, dass es keine belebten bzw. ansehnlichen Ortsmitten mehr geben kann. Diese Vorstellung mag ich mir in unserem Jubiläumsjahr eigentlich gar nicht machen.

Wir haben uns, sehr zur Freude meiner Fraktion, auf den Weg gemacht, mit alternativen Energiekonzepten Östringen weiter zu entwickeln. Diesen Weg müssen wir beständig weitergehen und für Verkehr, Wohnen und Arbeiten neue und zukunftsorientierte Lösungen finden, damit wir auch weiterhin Anlass haben, Jubiläen zu feiern.

Zum Schluss möchte ich allen danken, die sich in irgendeiner Form in diesem Jahr in die zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen einbringen und ich wünsche uns allen zu diesem Anlass schöne Feierlichkeiten und liebevolle und interessante Begegnungen, auch und besonders mit den Menschen aus unseren Partnerstädten.

K.Haag

Dienstag 20.02.2018

Verabschiedung von Joachim Himpler

Joachim Himpler vertrat seit Juli 2014 die ULi-Fraktion im Ortschaftsrat Tiefenbach. Hierbei beteiligte er sich sach- und lösungsorientiert an den Aussprachen und Entscheidungen des Gremiums. Er setzte sich besonders für ein verbessertes Betreuungsangebot im Kindergarten ein, um den berufstätigen Eltern durch flexible Öffnungszeiten mehr Handlungsspielraum zu verschaffen. Außerdem war und ist es ihm ein Anliegen, die dörfliche Infrastruktur zu erhalten bzw. zu beleben. Dies geht beispielsweise einher mit der Sicherung des Schulstandortes und der Schaffung von Baumöglichkeiten für junge Familien.

In seiner Freizeit engagiert er sich zudem als Betreuer der Fußballmannschaft des SV Tiefenbach. Berufliche Veränderungen und damit verbundene häufige Auslandsaufenthalte zwangen ihn nun zur Niederlegung seines Mandats. Bei einem Treffen dankte Fraktionsvorsitzender Klemens Haag (links im Bild) und Stadtrat Berthold Emmerich (rechts im Bild) Joachim für sein kommunales Engagement.

Als Nachrücker im Ortschaftsrat bringt Rolf Hoffner bereits langjährige Erfahrungen auf kommunalpolitischer Ebene mit. Vielen ist seine Hilfe beim Aufbau und Erhalt des Jugendtreffs ‚Waggon‘ noch in lebhafter Erinnerung. Und auch aufgrund seiner beruflichen Ausrichtung setzt sich der diplomierte Agraringenieur folgerichtig bei den Themen ‚ Landwirtschaft, Flächenmanagement und Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten‘ kompetent für seine Heimatgemeinde ein.

Sie interessieren sich für unsere Arbeit? Dann schauen sie rein bei www.uli-oestringen.de oder besuchen sie unsere Facebook-Seite unter ULi – Unabhängige Liste Östringen. (K. Haag, B. Baumgartner)

 

 

 

Sonntag, 27.07.2014 - Unsere Homepage wurde mit einem neuen Design ausgestattet. Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei MF Multimedia, insbesondere bei Martin Fellhauer für die Programmierung und Umstrukturierung bedanken.

 

 

Sonntag, 25. Mai 2014 - Vielen Dank für Ihr Vertrauen bei der Kommunalwahl 2014

Donnerstag, 15. Mai 2014 - Unsere aktuellen Flyer finden Sie hier

Dienstag, 22. April 2014 - Unsere Kandidatenliste ist online! (Sie können die Gesamtliste, die Liste der Stadträte oder die Liste der Ortschaftsräte ab sofort einsehen)

Montag, 31. März 2014 - Am 25. Mai sind Kommunalwahlen! Unsere Bewerberliste steht. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme!

Dienstag, 18. Februar 2014 - Die Haushaltsrede 2014 der Unabhängigen Liste ist unter der Rubrik “Berichte & Dokumente” abrufbar.

Montag, 23. Dezember 2013
- Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür. Ein Jahr ist vergangen und das neue Jahr erwartet uns. Mit allen Gewissheiten, aber auch Ungewissheiten, was die kommenden 365 Tage in 2014 mit sich bringen werden. >> weiterlesen